Innovative Kunst- und Ausstellungsprojekte

Freitag, 3. Januar 2014

Über die Kunst und die Kuratoren im Galeriehaus Hof

 
Es gibt verschiedene Arten Kunst zu präsentieren. Eine besondere und ziemlich einzigartige Art hat sich nach Meinung von BeeJay Art Projects das Galeriehaus zu eigen gemacht. Das Gezeigte steht häufig etwas abseits von dem, was in Hofs sonstigen Institutionen, die sich mit Kunst beschäftigen, als Kunst verstanden wird bzw. überhaupt verstanden wird und ist genau deshalb umso interessanter. Die Vielfalt reicht vom alten Künstler, der bereits vor 40 Jahren im Galeriehaus ausstellte, über hochaktuelle Videokunst bis hin zur Street Art. Nicht zuletzt mutiert das Galeriehaus manchmal zum Gesamtkunstwerk, wenn der Galerist, Werner Weinelt, das Gezeigte durch Werke aus der eigenen Sammlung und irgendwelche Fundstücke anreichert und damit einen völlig neuen, manchmal wahnwitzigen, Kontext herstellt. Den Künstlern gefällt es, wenn ihre Werke auf diese Art neu interpretiert werden.
 
Um genau diese Vielfalt zu gewährleisten bedient sich der Galerist manchmal "seiner Kuratoren", im Moment 3 an der Zahl, die unterstützen, ihre eigenen Netzwerke nutzen, um Kontakte zu Künstlern herzustellen (z.B. durch Telefonieren) und auch die Kunstwerke manchmal anfassen (z.B. um diese abzuholen und zu hängen). Jeder, der den Weinelt kennt und nicht komplett von pseudointellektueller Ignoranz umnebelt ist, weiß wie es gemeint ist, wenn er von "seinen Kuratoren" spricht. Er hat nämlich auch 5 "Geschäftsführer". Jedoch erschließt sich der sanfte Hauch der Ironie eben nur dem feinen Geist. 
 
Über echte Kuratoren hat BeeJay Art Projects bereits anlässlich der letzten Documenta seine Meinung Kund getan (s. den Beitrag weiter unten "Über Kuratoren, die Doctumenta und eine stille Hoffnung"). BeeJay Art Projects musste nicht warten, bis offensichtlich ein Buch zu diesem Thema herausgegeben wurde, um daraus abschreiben zu können. Genau wie sich BeeJay Art Projects bei Besprechungen von Kunst stets die eigene Ansicht erlaubt und nicht auf bereits Verfasstes zurückgreift. Diese Haltung ist natürlich deutlich anstrengender, jedoch bringt nur die Beleuchtung aus allen möglichen Richtungen die Betrachter und sogar Kunst und Künstler nach vorne.
 
 
 
PS: Der geneigte "Fremdleser" sei gebeten, Nachsicht zu üben, wenn das ein oder andere Detail etwas sonderbar formuliert erscheint. Der Beitrag wurde aus aktuellem Anlass verfasst und ist deshalb nur Eingeweihten in allen Facetten verständlich.

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